Ernährung

„Man ist, was man isst“

 

Bio oder nicht? Fleisch oder nicht? Wenn es um Lebensmittel geht, gibt es so viele Möglichkeiten, die wir wählen können. Und sie sind sehr wichtig, denn Lebensmittel sind nicht nur unsere Energiequelle, sondern auch Gesundheit UND Glück.

From finding edible plants to wasting less food: let’s explore our options! 

Wichtig: Es gibt kein Richtig oder Falsch, wenn es um die Wahl der Lebensmittel geht, Sie sollten das tun, was Ihnen und Ihrer Familie gut tut. 

Weniger Fisch und Fleisch … oder gar keins?

Vor nicht allzu langer Zeit waren Fleisch und Fisch für die meisten ein Luxusgut. Der Verbrauch ist jedoch stark angestiegen und hat nun Auswirkungen auf unseren Planeten und das Wohlergehen von Mensch und Tier.

 

 

 

 

Die Reduzierung unseres Fleisch- (und Fisch-) Konsums bringt viele Vorteile mit sich. Es gibt Ihnen genauso viel Energie, und … es ist einfach!

Check hier eine der Videos, die Restaurant-Köche letztes Weihnachten für uns gemacht haben. Ein einfaches Curry, Grossmutters Küche… lecker! 

 

Ja, weniger oder kein Fleisch und Fisch zu essen. Aber wie? Es gibt viele „Hacks“, um sicherzustellen, dass Du Deine Proteine bekommst UND auf eine leckere Art isst. Unser Favorit ist „LOX“: „geräucherter Lachs“ aus Karotten.

 

Und vergesse  2 Dinge nicht:
1. Sogenannte „Fleisch“-Ersatzprodukte sind manchmal in Ordnung, aber nicht zu oft. Versuchen Sie stattdessen, anders zu kochen: Machen Sie spannende Mahlzeiten auf der Basis von Gemüse (und Obst); so wie es viele Inder seit Jahrhunderten tun!
2. Stelle sicher, dass du alle Stoffe und Vitamine zu dich nehmet, die dein Körper braucht. Gegenwärtig haben mehr als 5 % der Veganer einen B12-Mangel, der sich auf dein Wohlbefinden auswirkt.

Beim Backen muss man ein bisschen herumprobieren, aber es gibt so viele tolle Alternativen, dass man Eier oder Milch nicht wirklich vermisst. 

Hast Du schon einmal versucht, Merengues mit der Flüssigkeit von Kichererbsen (Aquafaba) zu machen?

Viele aus der GreenUp-Community sind fan von den pflanzlicher Margarine. Man kann sie wirklich für alles verwenden!

Bio und lokal … das ist es wert!

Weshalb?

1. Umwelt

Mehr lokaler Bio-Essen hilft, den nicht nachhaltigen Verbrauch mit Hunderttausenden von CHF zu reduzieren. 

Ausserdem werden die Böden weniger stark degradiert, was für unsere landwirtschaftliche Zukunft von entscheidender Bedeutung ist. 

Und nicht zuletzt wird die Artenvielfalt gefördert, da es mehr Platz für Blumen und Insekten gibt. 

2. Wirtschaft

Lokale Lebensmittel unterstützen die lokale Wirtschaft. Das Geld, das Sie für Produkte von lokalen Landwirten und Erzeugern ausgeben, bleibt in der Community, wird in andere lokale Unternehmen reinvestiert und kommt indirekt auch zu dir zurück. 

Darüber hinaus schaffen Lebensmittel, die vor Ort angebaut, verarbeitet und vertrieben werden (z. B. an örtliche Restaurants), Arbeitsplätze und tragen somit zur Belebung der lokalen Wirtschaft bei.

3. Gesundheit und Du

Wissenschaftlich ist noch nicht bewiesen, dass Bio-Lebensmittel gesünder sind, und in der Tat haben wir in der Schweiz hohe Standards für Lebensmittel.

Dennoch, wenn man lokal und biologisch isst, weiß man, woher es kommt, es schmeckt besser und macht meist auch mehr satt, da es nahrhafter ist. 

Wie?

Gemüseabonnements in deinem örtlichen Gemüseladen (eine Kiste mit lokalen Bio-Lebensmitteln einmal pro Woche) gibt es fast überall. Du erhältst jede Woche eine solche Kiste und unterstützt gleichzeitig die lokalen Lebensmittelproduzenten >>

Es gibt viele tolle Projekte und Unternehmen, die Bio-Lebensmittel in der Schweiz fördern. Beispiele sind:

  • Saffran aus Graubünden – Keller
  • Nüsse und Körner aus der Romandie – Noyer
  • Tofu aus dem Tessin – Ti Gusto

Natürlich ist es auch eine tolle Sache, seine eigenen Lebensmittel anzubauen. Lese mehr und lasse sich inspirieren!

Essbare Natur … ein Riesenspass

Wussten Sie schon … !? Etwa 50 % der Pflanzen auf der Welt sind essbar. 

Wildpflanzen geben nicht nur einen besonderen Geschmack, sondern enthalten oft mehr Mineralien, Vitamine, Proteine und Omega-3-Fettsäuren als kultivierte Pflanzen. Es macht Spass, nach ihnen zu suchen, und ist eine tolle Alternative zum Kauf oder sogar zum Anbau von Lebensmitteln. Wusstest Du, dass von den 200.000 Arten essbarer Pflanzen nur 200 regelmässig vom Menschen verzehrt werden? Da draußen gibt es eine Welt voller Möglichkeiten!

Leckere Pflanzen und Dinge, die du gut finden kannst: 

  • Bärlauch
  • Löwenzahn
  • Gewöhnliches Hirtentäschelkraut
  • Brennnesseln
  • Spitzwegerich
  • Steinpilz

 Juliane von GreenUp nimmt dir mit auf Pflanzenjagd und schliesst ab mit ein wildpflanzen-apéro!

In den letzten Jahren haben wir in mehreren Städten „Pflanzenjagden“ (Food by Foot) organisiert. Von Zürich bis La Chaux-de-Fonds. Erfahre mehr darüber. 

p.s. Diese Richtlinien könnten hilfreich sein

  • Gehen nur an sauberen Orten: nicht zu nah am Rande von beliebten Hundespazierwegen oder an Wegrändern entlang stark befahrener Strassen oder in Industriegebieten.
  • Wasche  die Kräuter vor der Verwendung gründlich, um eine Ansteckung mit dem Fuchsbandwurm zu vermeiden.
  • Informiere Dich vorher und pflücke die Pflanze nur, wenn Du dich sicher bist. 
  • Nehme nur das, was Du brauchst: suche nicht, bis nichts mehr übrig ist, sondern respektieren Sie die natürliche Umgebung.

Liebe Essen, hasse Verschwendung

Wir alle tun es immer noch zu oft … wie können wir es vermeiden, ohne dass es sich wie eine grosse Last anfühlt?

1. Mach es wie Oma … mach eine (Einkaufs-)Liste

Und halte dich daran 🙂  

2. Halten Rezepte für Reste bereit, oder sei kreativ; einfach mix und match!

Hier findest du Rezepte, auch viele weitere Infos rundum Lebensmittelverschwendung: Save Food, Fight Waste. 

3. Informieren dich, wo Du dein Essen weitergeben kannst, wenn Du zu spät dran bist oder es zu Hause nicht mehr verarbeiten kannst.

https://foodsharing.de/
https://www.madamefrigo.ch/de/

Das sind nur einige Beispiele, es gibt in der Regel noch weitere auf lokaler Ebene. 

4. Suche nach Restaurants und Geschäften, die Reste verkaufen, oder koche mit nicht erwünschtem Gemüse

5. Lebensmittel konservieren: zum Beispiel in Chutneys oder anderen tollen Saucen, oder ganz in Gläser. 

https://einmachbibliothek.ch/